Zahlen und Fakten


Unter 18-Jährige, die auf Hartz-IV in Berlin angewiesen sind

Die Linksfraktion im Abgeordnetenhaus stellte eine Kleine Anfrage, um die Anzahl der unter 18-Jährigen zu ermitteln, die auf Transferleistungen nach SGB II (Hartz IV) angewiesen sind. Neu aus Lichtenberger Perspektive ist, dass knapp die Hälfte der Kinder in Familien, die Hartz IV beziehen „Aufstocker“ sind. Das heißt die Eltern arbeiten, aber das Geld reicht nicht zum Leben.

KA AGH S17-16157


Armuts- und Reichtumsquote steigt

So lautet das zentrale Ergebnis einer Kleinen Anfrage des Mitgliedes des Berliner Abgeordnetenhauses, Evrim Sommer. Ein Drittel der Minderjährigen in Berlin-Lichtenberg hat weniger als 60 Prozent des Mittleren Einkommens zur Verfügung. Es gilt damit als armutsgefährdet. Besonders beunruhigend ist die Tatsache, dass ihr Anteil innerhalb eines Jahres um neun Prozent gestiegen ist.

KA Sozialpolitische Entwicklungen im Bezirk Lichtenberg


Ein Drittel der Schülerinnen und Schüler Lichtenbergs lernmittelbefreit

Eine Kleine Anfrage der Piraten im Abgeordnetenhaus von Berlin bestätigt alle bisherigen Befunde von der gespaltenen Gesellschaft. Auch hier zeigt sich für Berlin-Lichtenberg, dass über ein Drittel der Schülerinnen und Schüler in finanziellen Verhältnissen leben, mit denen sie auf staatliche Unterstützung angewiesen sind. Indikator ist hier die Befreiung von der 100 Euro Zuzahlungspflicht für Lernmittel. Berechtigt sind all jene, die öffentliche Sozialleistungen (Hilfe zum Lebensunterhalt, Arbeitslosengeld II, Wohngeld, BAföG-Leistungen oder Leistungen für Asylbewerber) beziehen.

KA Lernmittelbefreiung_Februar 2015


Abschlussbericht der Familienforen

Der Berliner Beirat für Familienfragen hat sich in elf Foren mit der Lebenssituation von Familien beschäftigt. Für die Dimensionen Bildung, Stadtteil, Arbeit und Behörden wurden Familien zu ihren Erfahrungen befragt. Die Diskussion darüber ist unter dem unten stehenden Link dokumentiert. Anregungen für Politik und Verwaltung wurden gesammelt.

http://familienbeirat-berlin.de/fileadmin/Publikationen/BBFF_Familien_wissen_Bescheid_web.pdf


Analyse zur Armut unter Kinder und Jugendlichen in Berlin-Lichtenberg

Mit dieser Übersicht gibt DIE LINKE. Berlin-Lichtenberg Auskunft über die Verbreitung von Armut unter Kindern und Jugendlichen im Bezirk. So werden Zahlen zu minderjährigen Empfängern von Transferleistungen (Hartz IV), zur Sozialstruktur, zur Entwicklung der Hilfen zur Erziehung, zum Bildungs- und Teilhabepaket sowie zum Armutsrisiko und Einkommen aufgeführt.

Analyse Kinderarmut Berlin Lichtenberg


Expertise zu „Lebenslagen und Potenzialen armer Familien in Berlin“

Mit dieser Expertise stellt das Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e. V. die Lebenssituation armer Familien in Berlin vor und beleuchtet dabei die gesellschaftliche Teilhabe in den verschiedenen Lebensbereichen. In einem zweiten Teil werden Faktoren und Ressourcen isoliert, die geeignet sind ein gutes Aufwachsen der Kinder trotz Armutsbedingungen zu ermöglichen. Dafür wird insbesondere auch den Unterstützungsbedarf gegenüber den Jugendämtern eingegangen.

http://www.iss-ffm.de/m_321_dl


Mehr Armut unter Kindern und Jugendlichen in Berlin-Lichtenberg

Mit dieser umfangreichen Übersicht, die die Linksfraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Berlin-Lichtenberg erfragt hat, wird deutlich, dass sowohl die Zahl der Kinder und Jugendlichen als auch die Sozialausgaben für die steigende Armut unter ihnen in den Jahren 2011 bis 2013 gestiegen sind.

KA0489-VII-1KinderarmutinLichtenberg_Antwort


BuT-Gelder für Klassenfahrten

Die Beantwortung dieser Kleinen Anfrage der Linksfraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Berlin-Lichtenberg zeigt auf in welchen Größenordnungen finanzielle Zuwendungen im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets (BuT) an anspruchsberechtigte Schülerinnen und Schüler für Tagesausflüge und Klassenfahrten in den Jahren 2011 bis 2013 gewährt wurden.

KA0255-VII_BuT_Klassenfahrten_Antwort


Expertise zu Lebenslagen und Potentialen armer Familien in Berlin

Anfang Februar 2015 stellte der Berliner Familienbeirat eine Untersuchung des Instituts für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e.V. zu Lebenslagen und Potentialen armer Familien in Berlin vor. Diese qualitative Studie, die auf Grundlage von Interviews mit 32 betroffenen Familien erarbeitet wurde, lieferte Einblicke in die Alltagswirklichkeit nah am oder unter dem Existenzminimum.

http://familienbeirat-berlin.de/fileadmin/Publikationen/ISS-Expertise_Berliner_Familien.pdf


Wenn das Geld für einen Pinguin fehlt

Der Vorsitzende des Berliner Familienbeirates, Thomas Härtel spricht in einem Interview mit der Tageszeitung „Neues Deutschland“ über die wesentlichen Beobachtungen aus der Alltagsstudie über Berliner Familien, die nah oder unterhalb des Existenzminimums leben.

http://www.neues-deutschland.de/artikel/960913.wenn-das-geld-fuer-einen-pinguin-fehlt.html?sstr=wenn|das|geld|für|einen|pinguin|fehlt


Kinderreport 2015

Der jährlich erscheinende Kinderreport des Deutschen Kinderhilfswerkes beschäftigt sich in seiner Ausgabe für 2015 schwerpunktmäßig mit der Wahrung von Kinderrechten. Enthalten ist eine repräsentative Umfrage unter Kindern und Jugendlichen und Eltern sowie ein Bericht zur Frage ob und wie tiefgreifend die UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland umgesetzt ist.

https://www.dkhw.de/cms/80-startseite/2368-kinderreport-2015


Große Anfrage zur Entwicklung der Hilfen zur Erziehung

Aus dieser Beantwortung der Großen Anfrage geht die Entwicklung bei der Inanspruchnahme der Hilfen zur Erziehung hervor. Diese Form der Unterstützung erhalten Familien, deren Kinder individuellen Unterstützungsbedarf in ihrer Entwicklung haben.

1250-VII-BeantwortungHilfenzurErziehung_1_


Analyse zur Kinderarmut in Mecklenburg-Vorpommern

Der Landesverband der LINKEN in Mecklenburg-Vorpommern hat eine Analyse erstellt wie sich Kinderarmut im nordöstlichen Bundesland verteilt und wie groß die Betroffenheit in den Landkreisen und kreisfreien Städten ist.

Kinderarmut_in_Mecklenburg-Vorpommern_Teil_I_Eine_Analyse


Organisation for Economic Cooperation and Development (OECD): Wirtschaftsbericht 2014

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung untersucht regelmäßig die Volkswirtschaftschaften der Mitgliedsstaaten. Im Wirtschaftsbericht 2014 wird u.a. empfohlen die Stellung von Arbeitern und Angestellten im Niedriglohnbereich zu verbessern. Kritisch wird angemerkt, dass sich die gesunkene Arbeitslosigkeit nicht armutsreduzierend auswirkt.

http://www.oecd.org/berlin/presse/wirtschaftsbericht-deutschland-2014.htm


Berliner Sozialstrukturatlas 2013

Die Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales erstellt seit 1990 einmal in der Legislaturperiode eine umfassende Übersicht zur Sozialstruktur Berlins. Mit Sozialindizes aus Faktoren wie Arbeitslosigkeit, Hilfebezug, Anteil von Migranten etc. werden die Berliner Bezirke miteinander verglichen und damit politische Handlungsmaßnahmen möglich gemacht.

http://www.berlin.de/sen/gessoz/_assets/publikationen/gesundheits-und-sozialberichterstattung/gesundheitsberichterstattung-epidemiologie/spezialberichte/gbe_spezial_2014_1_ssa2013.pdf


Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion: Gesundheitsförderung und Prävention vor dem Hintergrund ungleicher Gesundheitschancen (Drucksache 18/1253), 2014

Armut hat auch Auswirkungen auf die Lebenserwartung und die Gesunderhaltung von Kindern und Jugendlichen. Dies wird in der Beantwortung einer Kleinen Anfrage der Linksfraktion im Bundestag deutlich. Ausgehend von der (ungleichen) Verteilung von Einkommen und Vermögen werden Fragen zur Prävention und Gesundheitsförderung beantwortet und entsprechende Projekte vorgestellt.

 KA-Gesundheitsfoerderung-Praevention


Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Bundestagfraktion Bündnis90/Die Grünen: Abschließende Bemerkungen zum kombinierten dritten und vierten periodischen Staatenbericht Deutschlands zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention (Drucksache 18/1030), 2014

Mit der Beantwortung dieser Kleinen Anfrage nimmt die Bundesregierung Stellung zur Umsetzung der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen in Deutschland. Der zuständige Ausschuss der Vereinten Nationen hat insbesondere hinsichtlich der Beschwerdemöglichkeiten für Kinder und Jugendliche, der rechtlichen Gleichstellung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund sowie der Armutsgefährdung Bedenken.

KA-Umsetzung-Kinderrechtskonvention


Antwort der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales des Landes Berlin auf eine Schriftliche Anfrage der Abgeordneten Katrin Möller (DIE LINKE): Kinderarmut in Berlin (Drucksache 17/13554), 2014

Die Beantwortung der Schriftlichen Anfrage der Linksfraktion gibt einen Einblick über die Inanspruchnahme von Transferleistungen durch Kinder und Jugendliche in einer Großstadt wie Berlin. Sie fragt nach dem politischen Engagement des Senats zur Bekämpfung von Kinderarmut und zur Steigerung der Inanspruchnahme von Leistungen nach dem Bildungs- und Teilhabepaket.

KA-Berlin-17-13554


Bericht zur regionalen Armutsentwicklung in Deutschland, 2013

Seit 2006 ist die Armut in Deutschland von 14,0 Prozent auf mittlerweile 15,2 Prozent gestiegen. Während die Länder mit vergleichsweise sehr niedrigen Armutsquoten ihre Position noch einmal verbessern konnten, verschlechterte sich zugleich die Situation bei denjenigen Ländern, die ohnehin mit Armutsquoten von über 20 Prozent weit abgeschlagen waren, darunter auch Berlin, das mit 21,2 Prozent auf dem drittschlechtesten Platz landet.

http://www.der-paritaetische.de/ab2013/download/


Studie im Auftrag des Deutschen Kinderhilfswerkes e.V.: Kinderarmut in Deutschland, 2014

In dieser repräsentativen Studie wird die Bevölkerung gefragt welche Unterstützungsleistungen für einkommensschwache Familien besonders wichtig seien, ob die Politik ausreichend auf Kinderarmut reagiert, ob eine steuerliche Mehrbelastung zur Bekämpfung akzeptiert würde und welche Gründe für Kinderarmut vorhanden sind.

http://www.dkhw.de/cms/images/downloads/Umfrage_Kinderarmut_Gesamt.pdf


WSI Report 11: Wie „relativ“ ist Kinderarmut? – Armutsrisiko und Mangel im regionalen Vergleich, 2014

Die Veröffentlichung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der Hans-Böckler-Stiftung vom Januar 2014 erregte große öffentliche Aufmerksamkeit. Sie weist anhand von Mikrozensus-Daten nach, dass die Armutsgefährdungsquoten in Deutschland sehr unterschiedlich ausfallen.

wsi_report_11_kinderarmut


UNICEF: Reiche Länder – arme Kinder. UNICEF-Vergleichsstudie, 2012

Im Vergleich mit rund 30 weiteren Industrieländern der Welt kommt Deutschland im Hinblick auf Kinderarmut nur auf einen Platz im Mittelfeld. Zu dieser Feststellung kommt das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen. 1,2 Millionen Kinder in Deutschland entbehren elementare Dinge des Lebens und leben in relativer Armut.

http://www.unicef.de/presse/2012/vergleichsstudie-kinderarmut/19308